Was wird „gelöst“? Bleiben nicht alle Fragen des gelebten Lebens zurück wie ein Baumschlag, der uns die Aussicht verwehrte? Daran, ihn auszuroden, ihn auch nur zu lichten, denken wir kaum. Wir schreiten weiter, lassen ihn hinter uns, und aus der Ferne ist er zwar übersehbar, aber undeutlich, schattenhaft und desto rätselhafter verschlungen.
Walter Benjamin, Einbahnstraße, S. 20, Frankfurt a. M., 18. Aufl. 2019
Bücher
Harmonie – Zahl – MimesisTübingen: Attempto 2016
Warum gibt es überhaupt Vieles und nicht nur Eines? Archytas und die Pluralität des SeinsHeidelberger Dissertation 2015
Gründender Abgrund. Die Frage nach dem Grund bei Martin HeideggerHrsg. mit A. Spinelli · Tübingen: Attempto 2013
Aufsätze
»Europa kämpft«. Die Europäische Union und die Zukunft planetarischer PolitikIn: I. Copoeru / A. Noveanu / N. Weidtmann (Hrsg.), Europa – Zwischen Idee, Imagination und Wirklichkeit. Neue philosophische Perspektiven, Würzburg: Königshausen & Neumann 2026, S. 15–26 (Hermeneia 1).
Die Analogie bei Archytas von TarentIn: A. Noveanu / D. Koch / N. Weidtmann (Hrsg.), Analogie. Zur Aktualität eines philosophischen Schlüsselbegriffs, Baden-Baden: Karl Alber 2023, S. 63–74.→ doi.org/10.5771/9783495998199
Der Trotz bei Franz RosenzweigIn: A. Noveanu / J. Pfefferkorn / A. Spinelli (Hrsg.), Seefahrten des Denkens, Tübingen: Narr Franck Attempto 2017, S. 293–302.
René Descartes: Von der Methode des richtigen VernunftgebrauchsIn: K. Horn (Hrsg.), Verlockungen zur Unfreiheit. Eine kritische Bibliothek von 99 Werken der Geistesgeschichte, Zürich: Verlag Neue Zürcher Zeitung 2015, S. 71–74.
Flucht ins álogon? Zustellung des Grundes und Verwahrung von Welt in Heideggers Ereignis-DenkenIn: M. Schölles / A. Spinelli (Hrsg.), Gründender Abgrund. Die Frage nach dem Grund bei Martin Heidegger, Tübingen: Attempto 2013, S. 65–85.
Umkehr der Zeit. Tanz, Lebensalter und die zweitbeste Verfassung in Platons NomoiIn: D. Koch / I. Männlein-Robert / N. Weidtmann (Hrsg.), Platon und die Mousiké, Tübingen: Attempto 2012, S. 136–154 (Antike-Studien 2).
Die Kunst im Werk. Gestalt – Stimmung – TonIn: D. Espinet / T. Keiling (Hrsg.), Heideggers Ursprung des Kunstwerks. Ein kooperativer Kommentar, Frankfurt am Main: Klostermann 2011, S. 95–109 (Heidegger-Forum 5).
Wahrheit und Eros in Heideggers Ereignis-Denken und bei PlatonIn: D. Espinet (Hrsg.), Schreiben Dichten Denken. Zu Heideggers Sprachbegriff, Frankfurt am Main: Klostermann 2011, S. 241–255 (Heidegger-Forum 4).
Die Mysterien des Schönen. Mýesis und epopteía in Platons SymposionIn: D. Koch / I. Männlein-Robert / N. Weidtmann (Hrsg.), Platon und das Göttliche, Tübingen: Attempto 2010, S. 174–192 (Antike-Studien 1).
Das Spätwerk Martin Heideggers. Ereignis – Sage – GeviertZagreb, 2.–3. Juni 2006. In: Journal Phänomenologie 26 (2006), S. 64–68.
Die höchste Gefahr und das Rettende – Heideggers Frage nach der TechnikIn: Studia Universitatis Babeş-Bolyai Philosophia 50, 2 (2005), S. 115–131.
Vorträge
Heidegger und das PlanetarischeInternationale Tübinger Kolloquien zum Werk von Martin Heidegger. Kolloquium II: Zur Frage nach der Technik – »Gestell und Geviert«, Schloß Hohentübingen, 9.–11. Juni 2022.→ Programm
Die Kunst im Werk5. Treffen der Martin Heidegger Research Group »Natur – Kunst – Technik«, Schloß Meßkirch, 27. Mai 2011.→ Programm
Harmonie, Zahl und Erkenntnis bei den vorplatonischen PythagoreernKonferenz »Kunst, Erkenntnis, Wissenschaft«, Universität Vechta, Institut für Geistes- und Kulturwissenschaften, 23. Februar 2011.→ Flyer→ Programm
Tanz und Zeitlichkeit in Platons Nomoi2. Platon-Tage: Platon und die Mousiké, Universität Tübingen (Philosophisches Seminar / Philologisches Seminar / Forum Scientiarum), 10. April 2010.→ Programm
Das erotische Wesen der Sprache in Heideggers Ereignis-Denken und bei PlatonDoktoranden- und Postdoc-Konferenz »Heidegger und die Literatur« der Martin-Heidegger-Gesellschaft, Literaturarchiv Marbach am Neckar, 8. Oktober 2009.→ Programm
Liebe Schönheit WeltKonferenz »geSPIEGELte SICHTEN«, LMU München / Stiftung Lyrik Kabinett München, 1.–3. November 2006.
Was heißt lógon didónai?Zwei Vorträge beim Heiligkreuztaler Kolloquium der Tübinger Gesellschaft für Phänomenologische Philosophie, Mai und Dezember 2006.